Besuch von Mary Somerville

  1. Blogeintrag am 20.01.2026

Etwas Unfassbares ist heute passiert – und selbst jetzt fällt es mir schwer, die Tragweite dessen zu begreifen. Ich weiß nicht, ob Worte dafür ausreichen. Aber eines ist sicher: Es war intensiv spürbar.

Diese Energie.

Heute Morgen hatte ich ein Erlebnis, das mich tief bewegt und aufgewühlt hat. Davon möchte ich erzählen.

Vorweg: Für mich ist es nichts Ungewöhnliches, feine Stimmungen, innere Bilder oder energetische Veränderungen , Helfer, Lehrer, Engel oder Geister wahrzunehmen- manchmal stärker, manchmal kaum. Das war jedoch nicht immer so. Es hat Jahre gedauert, bis ich gelernt habe, damit umzugehen: Ängste zu überwinden, meine Wahrnehmung einzuordnen und einen für mich richtigen Umgang damit zu finden.

Genau deshalb schreibe ich diesen Blog. Offen. Ehrlich. Weil ich weiß, dass viele Menschen Ähnliches erleben – Gefühle, Eindrücke oder innere Bilder –, aber oft nicht wissen, wie sie das einordnen sollen oder ob sie darüber sprechen dürfen.

Heute bin ich gegen drei Uhr morgens aufgewacht. Die Atmosphäre war ungewöhnlich aufgeladen. Die Energien fühlten sich hoch an, fast vibrierend. Zeitgleich waren mehrere Sonnenstürme aktiv, und genau so fühlte es sich an: elektrisch, gespannt, intensiv.

Meine Ohren rauschten, mein Gesicht war stark gerötet. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen – und vor meinem inneren Auge erschien das Bild einer Frau. Sie saß aufrecht, schlank, trug eine Art bestickte Haube und ein hochgeschlossenes Kleid, wie man es aus früheren Jahrhunderten kennt. Sie sprach Englisch. Ich verstand nicht jedes Wort, aber ich hörte klar und deutlich einen Namen, eine Jahreszahl und das Land: Schottland.

Sie blickte mich ernst an, während sie sprach.

Mir war sofort klar: Wenn ich mir diese Informationen nicht notiere, würden sie mir wieder entgleiten. Also schrieb ich alles auf. Kurz darauf verschwand das Bild.

Noch wie in Trance begann ich zu recherchieren – ich wollte wissen, ob es diese Frau wirklich gegeben hatte.

Der Name lautete: Mary Somerville.

Was ich dann fand, machte mich sprachlos.

Mary Somerville (1780–1872) war eine schottische Wissenschaftlerin, Mathematikerin und Wissenschaftsautorin. Im 19. Jahrhundert trug sie entscheidend dazu bei, Naturwissenschaften als zusammenhängendes System zu begreifen. Ohne formale akademische Ausbildung schrieb sie einflussreiche Werke über Astronomie, Physik, Mathematik, Geologie und insbesondere Magnetismus und Geomagnetismus.

Sie beschäftigte sich mit universellen Kräften wie Gravitation und Magnetismus – Kräften, die sowohl im Kosmos als auch auf der Erde wirken – und stellte Zusammenhänge zwischen Sonnenaktivität, dem Erdmagnetfeld und Phänomenen wie Polarlichtern her. Gedanken, die ihrer Zeit weit voraus waren und heute in der Weltraumphysik und der Space-Weather-Forschung eine zentrale Rolle spielen.

Zu lesen, wie aktuell ihre Themen heute sind, hat mich tief beeindruckt. Und wie sehr Frauen wie sie den Weg bereitet haben für unser heutiges Verständnis von Natur, Erde und Kosmos.

Ich weiß nicht, warum sie mir erschienen ist. Ob sie es noch einmal tut. Oder ob es einfach ein innerer Hinweis war – ein Moment, der mich auf etwas aufmerksam machen wollte.

Was ich aber weiß: Wenn ich innehalte, beobachte, mich nicht von Angst treiben lasse, sondern von Neugier und Achtsamkeit, dann zeigt sich das Wesentliche von selbst.

Mich interessiert nun auch deine Erfahrung.

Weißt du, Engel bis Geister, sie alle führen dich, haben Einfluss auf dich und deine Gedanken und Gefühle.

Am Ende ist alles eine Frage deiner Wahrnehmung.

Wie fein du hinspürst.

Was du zulässt.

Davon werde ich dir bald mehr erzählen.

Nimm dir bis dahin Zeit.

Erinnere dich:

Gab es in deiner Kindheit Momente, in denen du mehr wahrgenommen hast als andere?

Oder später im Leben?

Vielleicht besondere Träume, innere Bilder, Visionen – oder einfach ein starkes, nicht erklärbares Gefühl.

Beobachte dich selbst. Ohne zu bewerten.

Beginne im Alltag.

Beim Duschen.

Beim Essen.

Beim Kauen.

Statt zu reden, spüre:

Wie esse ich?

Wie beiße ich?

Wie schmeckt das Essen?

Wie schlucke ich?

Beim Spazierengehen – beobachte dich.

Bei der Arbeit – wirf immer wieder einen liebevollen Blick nach innen.

Kehre zurück zu dir. Immer wieder.

Denn genau dort beginnt Bewusstsein.

Und wenn du gelernt hast, bei dir zu bleiben, im Moment, im Spüren,

dann können wir beginnen, tiefer zu gehen.

Bis bald.

Deine Yogini 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert