Hallo ihr Lieben,
heute ist ein großer Tag für mich.
Ich starte heute gemeinsam mit zwei Freundinnen unseren WitchBitch-Tag.
Das könnt ihr nicht wissen, aber dieser Tag ist einer, den wir der geistigen Welt zu verdanken haben. Immer wieder öffne ich mein Zuhause – und vor allem einen inneren Raum – für Menschen wie dich. Für Menschen, die eine leise Sehnsucht in sich tragen, sie aber nicht benennen können. Oder für jene, die einfach neugierig sind.
Ich öffne Yogana den Raum und halte ihn für alle, die Antworten auf ihre Fragen suchen.
Wir verbringen einige Stunden oder auch einen ganzen Tag gemeinsam und lassen uns von der geistigen Welt führen. Manchmal machen wir praktische Übungen, meditieren, tanzen sogar. Manchmal beginnen wir zu forschen oder lassen uns Zeichen senden.
Was auch immer auftaucht, ist genau richtig. Und so ist es immer: Jede und jeder findet die Antwort in sich selbst.
An solchen Tagen habe ich schon so viel Liebe und Dankbarkeit gespürt.
Und an einem dieser Tage bekamen wir den Impuls, einen WitchBitch-Tag zu machen.
Und genau der ist heute.
Wir fahren nach Wien in die große Stadt, gehen essen, sehen uns ein Musical an und kehren danach müde und erfüllt wieder nach Hause zurück.
Du kannst dir kaum vorstellen, wie aufregend das für mich ist. Die letzten Jahre habe ich viel Zeit zu Hause verbracht, und etwas wie ein Musicalbesuch war für mich lange unvorstellbar.
Dabei liebe ich Musicals schon seit meiner Kindheit. Ich habe davon geträumt, selbst einmal auf dieser Bühne zu stehen. Diesen Traum habe ich losgelassen – doch Musicals berühren mich bis tief ins Herz.
Gleichzeitig machen mir die Aufregung und die Anstrengung auch Angst. Schaffe ich das? Wird mein Herz das aushalten?
Auch der Gedanke, mit mehreren Freundinnen etwas zu unternehmen, war lange schwer vorstellbar für mich. Ich habe Schülerinnen, Bekannte – aber keine klassischen Freundinnen. Damit habe ich mich arrangiert. Ich scheine in vielen Menschen etwas auszulösen, aber nicht unbedingt den Wunsch nach Freundschaft. Und ich verhalte mich wohl auch nicht wie eine „typische“ Freundin.
Hier versteckt sich vermutlich wieder eine feste Vorstellung davon, wie jemand zu sein hat. Eine Erwartungshaltung.
Vielleicht empfinde ich andere auch als zu oberflächlich für mich? Ich habe mich oft gefragt, worüber ich mit ihnen sprechen soll – diese oberflächlichen Gespräche interessieren mich einfach nicht.
Wenn ich das jetzt so lese, wirkt es ziemlich arrogant.
Und genau hier wird es spannend.
Ganz ehrlich: Hast du auch schon einmal so oder ähnlich über andere gedacht?
Beobachte deine Gedanken. Nimm sie wahr – ohne sie gleich zu bewerten.
Ich melde mich später wieder.

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